Frankreich
Straßburg
- Geöffnet:
- täglich 11:30–21:00 Uhr
- Größe:
- 8 offizielle Märkte, über 300 Chalets
Der Christkindelsmärik entstand 1570 und war lange der einzige Weihnachtsmarkt Frankreichs – der Name bedeutet im Elsässischen „Markt des Christkinds“. Über die Jahrhunderte wanderte er vom Münsterplatz über die Place du Château und die Place Kléber bis zur heutigen Place Broglie, wo er sich Anfang der 1870er Jahre niederließ. 1992 entstand die Dachmarke „Strasbourg Capitale de Noël“, seit 2000 steht der große Tannenbaum auf der Place Kléber. Heute kommen rund zwei Millionen Besucher pro Saison; die Stadt zählt acht offizielle Märkte, verteilt über die Grande Île, die seit 1988 UNESCO-Welterbe ist.
Das Gebäck ist hier keine Beilage, sondern die Sache selbst: Bredele in Dutzenden Sorten – Zimtsterne, Anisplätzchen, Vanillekipferl, Linzer Bissen – dazu Pain d'épices, das früher als Christbaumschmuck diente, und Springerle, geformt in geschnitzten Holzmodeln. Der Vin chaud wird offiziell mit Sternanis, Zimtstange, Vanilleschote und Orangenschale angesetzt. An Kunsthandwerk finden Sie Christbaumkugeln aus Glas, Adventskränze, Spieluhren und bemaltes Holzspielzeug. Ganz anders der Marché OFF an der Place Grimmeissen: ein Markt der Sozialwirtschaft in Seecontainern, mit Vintage-Möbeln und Upcycling-Werkstätten – davon schreibt sonst niemand.
Für diese Fahrt
Die Stadt nennt Mittwochnachmittag, Freitagabend und das ganze Wochenende selbst als die vollsten Zeiten – unsere Fahrt fällt auf Samstag und Sonntag. Gehen Sie früh in die Gassen und weichen Sie auf La Petite France und den Marché OFF aus. Das offizielle Fotomotiv ist der Bogen des Christkindelsmärik. Pfand auf den Becher: 1 €, rückgabefähig an jedem Getränkestand – oder in die Spendenboxen, dann geht der Euro an eine Straßburger Wohltätigkeitsorganisation.






